Straßburg virtuell

Straßburg virtuell: So lässt sich die Stadt am Bildschirm erleben

Die Digitalisierung unseres Lebens ist für jeden täglich spürbar. In fast allen Winkeln der Welt hält das WWW und damit verbundene neue Technologien Einzug. Spätestens seit diesem Jahr verlagert sich nicht nur die Arbeit, sondern auch die Art der Freizeitgestaltung mehr und mehr auf den Bildschirm.

Virtuelle Freizeitgestaltung

So haben sich zum Beispiel weltweit Diskotheken der aktuellen Lage angepasst und bieten mit “United we Stream” den Clubgästen virtuelle Parties. Auch das benachbarte Stuttgart hat diverse Clubs die an dieser Bewegung teilnehmen. Diese haben die Facebookseite “United we stream Stuttgart” ins Leben gerufen.

In anderen Unterhaltungssektoren wird ebenfalls rund um den Globus der momentanen Flaute virtuell entgegengewirkt. Reisen - für die meisten auf unbestimmte Zeit verschoben - lassen sich nicht mehr nur online planen und buchen, sondern teilweise sogar virtuell durchführen. Hier geht beispielsweise die Schweiz mit gutem Beispiel voran. Dank Google lassen sich mittlerweile sogar komplette Alpenwanderwege digital erleben. Und das Grand Casino Basel hat eine virtuelle Tour online gestellt und zusätzlich einen Live Tracker für alle Jackpots auf der Homepage eingebaut.

Ob Club-Streams in Deutschland oder der virtuelle Casinobesuch mit einem Casino Bonus in der Schweiz: Hierzulande, in den Nachbarländern so wie im Rest der Welt ist die virtuelle Freizeitgestaltung mittlerweile Teil des Alltags geworden.

Aber auch die Straßburger haben sich etwas einfallen lassen. Ein virtueller Stadtbesuch zum Beispiel kann tolle Eindrücke vermitteln und so potenzielle Touristen via Internet auf die Schönheiten der Stadt aufmerksam machen. Dies kann etwa helfen, einen echten Besuch im Elsass zu planen. Von Zuhause aus schon mal einen Blick in das Münster oder das Europaparlament zu werfen, schürt die Vorfreude und schärft die Wahrnehmung.

Dem Straßburger Münster einen virtuellen Besuch abstatten

Das Straßburger Münster zählt ganz klar zu den Highlights der Stadt. Die Kirche war zwischen 1647 und 1874 das höchste Gebäude der Welt und ist auch heute noch imposant. Virtuelle Rundgänge durch die Kathedrale lenken den Blick auf die vielen Details des Gotteshauses und geben sowohl von außen als auch von innen eine spannende Einsicht.


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Online im Europa Parlament

Das Parlamentsgebäude in Straßburg lässt sich nicht nur vor Ort, sondern auch virtuell erkunden. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Europaparlamentspräsidenten können Menschen vor ihrem Bildschirm zu Hause oder auf dem Smartphone sehen, wie es im Plenarsaal aussieht, wo regelmäßig wichtige Beschlüsse gefasst werden.

Weitere digitale Angebote in Straßburg

Auch die Museen in Straßburg bieten virtuelle Erlebnisse an. Das Mémorial Alsace Moselle lässt sich beispielsweise in einem 360 Grad-Rundgang erleben. Die zoologische Ausstellung ist ebenfalls vom PC oder Smartphone aus zugänglich. Weitere Angebote sind diese:
• Mit der kostenlosen App für das Smartphone „Strasbourg VR Cathédrale“ gibt es virtuelle Einblicke in die Stadt zwischen 1490 und 1730.
• Das Musée protestant bietet ebenfalls digitale Rundgänge an.
Einige Einrichtungen bieten auch eine Kombination aus Präsenz und virtueller Technik an. Während die Besucher vor Ort sind, können sie per VR-Brille nochmal gänzlich andere Einblicke in ein Bauwerk, ein Museum oder eine Sehenswürdigkeit bekommen. So gibt es zum Beispiel auf der Kart Bahn „Kart Indoor Chrono“ sogar einen eigenen Virtual Reality-Bereich.


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Wie sieht die Zukunft aus?

Auch für die Zukunft ist davon auszugehen, dass immer mehr Lebensbereiche digitalisiert werden. Schon jetzt haben Streaming-Anbieter die klassischen Kinos fast abgelöst und persönlichen Treffen mit Freunden wird zum Teil das Videotelefonat vorgezogen. Die Fans von Racing Club Strasbourg sitzen vermehrt vor dem Fernseher als vor Ort im Stadion und dass Shopping mittlerweile überwiegend Online stattfindet, ist kein Geheimnis.
Selbst Arzttermine lassen sich zum Teil schon in Form von Online Sprechstunden vereinbaren. In diesen können Patienten dann ihre Symptome schildern und erhalten Ratschläge für das weitere Vorgehen fernmündlich.
Viele klassische Branchen werden von der Technologie durchdrungen. In Frankreich wie auch im Rest der Welt bestehen die Herausforderungen darin, diese für alle zugänglich zu machen und die Gesellschaft für diese Veränderungen zu sensibilisieren.